14. November 2025

Georg Haberkorn ist neuer Präsident des Schnupftuchclubs – Viele Aktivitäten des Geselligkeitsvereins

Altenstadt/Vohenstrauß.  Nach dem Tod von Lorenz Haberkorn, langjähriger Chef des Schnupftuchclubs Albersrieth-Obertresenfeld (Schalob), wurde in der Jahreshauptversammlung des rührigen Vereins sein Bruder Georg Haberkorn einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Neben Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft standen auch Neuaufnahmen auf dem Programm. Für ihren über 30-jährigen Einsatz als Pressewart wurde dem ausscheidenden Präsidiumsmitglied Renate Hilburger besonders gedankt. Im Rahmen der Versammlung wurden nicht nur langjährige Mitglieder geehrt, sondern auch neue Mitglieder in den Club aufgenommen. Die Vizepräsidentin Christa Kick hatte den Club nach dem Tod des ehemaligen Präsidenten kommissarisch geleitet und eröffnete die Zusammenkunft.

Rückblick auf das Vereinsjahr

Vergnügungswart Reinhold Biller präsentierte einen ausführlichen Jahresbericht. Zu den zahlreichen Aktivitäten des Clubs zählten unter anderem das Zeltlager am Seer-Weiher und die sportlichen Erfolge bei der Stadtmeisterschaft im Vereinskegeln. Das Team Schalob 1 gewann den Titel knapp vor dem Schützenverein Oberlind. In der Einzelwertung belegte Andreas Haberkorn den dritten Platz. Die Radler-Gruppe des Clubs nahm am Markttreiben beim Heimatfest in Eslarn teil und ließ den Tag auf dem Altstadtfest in Vohenstrauß ausklingen. Die diesjährige Wirtshausfahrt führte über 40 Mitglieder in die Zoigl-Wirtschaft „Rechensimer“ nach Röthenbach bei Reuth. Zudem wurden mehrere runde Geburtstage gefeiert, die monatlichen Stammtische beim Häusl-Franz wurden gelegentlich musikalisch vom „Waldler-Trio“ begleitet.

Finanzen und Mitgliederentwicklung

Kassier Andy Fritsch konnte einen positiven Bericht mit einem kleinen Plus in der Clubkasse vorlegen, zu dem auch die Einnahmen aus der von Antonia Kick verwalteten Clubstrafsau beitrugen. Die Kassenprüfer Renate Haberkorn und Florian Biller bestätigten die ordnungsgemäße Führung der Kasse, sodass die Entlastung des Präsidiums einstimmig erfolgte. Mit den drei neuen Mitgliedern Tanja Witt, Rosemarie und Jordan Todorovic zählt der Schnupftuchclub nun 154 Mitglieder.

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Die neuen Mitglieder des Schalob

Das neu gewählte Präsidium

Organisatorische Änderungen und Neuwahlen

Mit Blick auf die zunehmende Bedeutung sozialer Medien wurde das Amt eines Medienwarts neu geschaffen, das von Antonia Kick übernommen wird. Nach Ende der aufwendigen Trasafelder Oktoberfeste wird künftig statt eines Vergnügungsausschusses ein vierköpfiger Beirat das Präsidium unterstützen. Die dazu notwendigen Satzungsänderungen wurden von Schriftführer Dr. Johannes Weig erläutert und ohne Gegenstimme angenommen. Die Neuwahlen, geleitet von Karl Bäumler und seiner Frau Anne, verliefen reibungslos. Georg Haberkorn wurde einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt und sicherte sofort seinen vollen Einsatz für den Verein zu. Ihm steht Christa Kick als Vizepräsidentin zur Seite. Dr. Johannes Weig bleibt Schriftführer, Andy Fritsch weiterhin Kassier. Das Präsidium wird von den Beisitzern Franz Haberkorn, Stefan Kick, Andreas Haberkorn und Christian Hopfner unterstützt. Für die Organisation der Veranstaltungen bleibt Reinhold Biller als Vergnügungswart verantwortlich. Sepp Ebnet nimmt als Schnupftuchwart die Strafzahlungen für ein fehlendes Schnupftuch entgegen. Konstantin Stahl ist weiterhin für die Jugend zuständig. Die Kassenprüfung obliegt wie bisher Renate Haberkorn und Florian Biller.

Dank und Ehrungen

Der neu gewählte Präsident bedankte sich bei Renate Hilburger für ihren jahrzehntelangen Einsatz als Pressewartin und Clubfotografin mit einem Geschenk. Auch Reiner Hilburger und Christa Kick erhielten ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für ihr langjähriges Engagement im Ausschuss und als kommissarische Clubleitung. Mehrere Mitglieder wurden für ihre Treue zum Verein geehrt: Franziska Fritsch und Marina Hopfner für zwanzig Jahre, Waltraud und Christian Albrecht, Elisabeth und Franz Böhm, Ingrid und Gerhard Bröckl, Gabriele und Günter Seer sowie Karl Hammerl für dreißig Jahre Vereinszugehörigkeit. Nach einem Schlusswort des neuen Präsidenten, in dem er zum fortwährenden Engagement in der Clubgemeinschaft aufrief, klang die harmonische Versammlung mit einem gemütlichen Beisammensein aus.